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Vielleicht interessieren Sie diese Hinweise und Berichte!

Buchbesprechung: Wie uns Vielfalt bereichert - zehn Frauenportraits

Petra Nabinger

„Wie uns Vielfalt bereichert – zehn Frauenportraits“Petra Nabinger 51b93xgmiUL. SX348 BO1204203200

www.littera-verlag.de, 2020

100 Jahre nach der Verankerung des Frauenwahlrechts in der Verfassung der Vereinigten Staaten hat es dort nun erstmalig eine Frau geschafft, das Amt der Vizepräsidentin zu bekleiden. Kamala Harris ist Juristin und Politikerin. Sie ist die Tochter einer aus Indien emigrierten Brustkrebsforscherin und eines Wirtschaftsprofessors, der aus Jamaika stammt.

Pünktlich zu dieser historischen Wahl in Amerika ist im November 2020 das fünfte Buch von Petra Nabinger erschienen.

Darin geht es um Frauen wie Kamala Harris, die kulturelle Vielfalt in sich tragen. Es enthält die Portraits von zehn sehr unterschiedlichen Frauen mit Wurzeln aus fast allen Erdteilen der Welt. Sie erzählen aus ihrem Leben und schildern ihre Erfahrungen. Wie wertvoll und bereichernd es ist, kulturelle Vielfalt gemeinsam zu erleben, ist die klare Botschaft des Buches. Petra Nabinger möchte damit auch Vorbilder sichtbar machen und die LeserInnen dazu ermutigen, den Austausch zwischen den Kulturen zu suchen.

Die Autorin ist Vorstandsmitglied und Schatzmeisterin des DAB Rhein-Neckar-Pfalz. Hauptberuflich ist die Betriebswirtschaftlerin und vierfache Mutter als Bankkauffrau im Eigenhandel einer Sparkasse tätig. Bereits seit sieben Jahren schreibt die erfolgreiche Autorin Bücher, in denen es um das Thema Chancengerechtigkeit geht.

Das Vorwort zu Petra Nabingers dritter Portraitsammlung schrieb die rheinland-pfälzische Ministerin Anne Spiegel. Die Bundestagsabgeordnete Isabel Mackensen hat einen frauenpolitischen Beitrag formuliert. Und die junge Professorin Dr. Johanna Bath von der European Business School in Reutlingen beleuchtet im Interview die Themenfelder Diversity und Chancengerechtigkeit aus wissenschaftlicher Perspektive.

( Dr. Annette Rheude, 1. Vors., DAB Gruppe Rhein-Neckar-Pfalz)

 

Crowdfunding erforderlich

Das Crowsfounding Bild AGE Kickstarter Facebook Post 940x788 pxBuch

"Gender stereotypes in Archaeology"

sucht Sponsor*innen

Mit 21 kurzen Beiträgen und satirischen Zeichnungen offenbart das Buch Stereotype zu den Geschlechterverhältnissen in der Archäologie.

Ging die Gewalt immer von Männern aus? Haben nur Frauen die Kinder großgezogen? Beschäftigen sich nur Frauen mit Geschlechterforschung? Mit den Beiträgen werden Klischees über angebliche prähistorische Geschlechterrollen aufgedeckt, die bekanntlich gerne zur Begründung von heutigen Verhaltensmustern genutzt werden. So regt dieses Buch unterhaltsam zum Nachdenken über den eigenen Standpunkt im aktuellen Geschlechterdiskurs an.

Die Idee zu dem Buch entstand im Herbst 2020 in der Arbeitsgruppe "Archaeology and Gender in Europe" der European Association of Archaeologist und wird von dem Herausgeber*innen, drei Archaeolog*innen aus Barcelona, Durham und Wien, zur Zeit für den Druck bei einem Wissenschaftsverlag in den Niederlanden vorbereitet.

Dafür werden 5300 Euro benötigt! Wenn Sie sich für das Projekt interessieren und es unterstützen möchten, finden Sie auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter https://www.kickstarter.com/projects/lauracoltofean/gender-stereotypes-in-archaeology?ref=project_link weitere Informationen. Es lohnt sich, mitzumachen.

 

Buchempfehlung

Ein mögliches Weihnachtsgeschenk für pubertierende Töchter!

Im August erschien: Schamlos schön 9783791501697

Nina Brochmann, Ellen Stokken Dahl (Autorinnen) - Magnhild Winsnes (Illustratorin)

"Schamlos schön

Klartext über Pubertät, wirre Gefühle und den Mut, du selbst zu sein"

Dressler Verlag (0etinger Verlagsgruppe) 2020,

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Der Oetinger Verlag schreibt dazu: 'Erwachsenwerden ist kein Kinderspiel! Das wissen auch die beiden jungen Ärztinnen und Erfolgsautorinnen .... Absolut unverblümt, einfühlsam und humorvoll erklären sie Mädchen und jungen Frauen, was genau in der Pubertät passiert. Sie geben Tipps, verraten Geheimnisse und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Tabufreie Zone für Mädchen ab 12 Jahren! Informativ und zugleich ungewöhnlich erfrischend. Alles rund um das Thema Pubertät und darüber hinaus.'

Die beiden Autorinnen leben in Oslo, sind Ärztinnen und im Gesundheitswesen tätig und betreiben einen sehr erfolgreichen Blog über Sexualität, Sexualhygiene und Sex in ihrem Land.

 

In der Männer-Republik - Wie Frauen die Politik eroberten

 

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„In der Männer Republik

Wie Frauen die Politik eroberten!“

Kiepenheuer & Witsch 2020

Eindrücklich, mit vielen Episoden und Zitaten, wird die Situation der ersten Frauen im Deutschen Bundestag beschrieben. Dabei geht der Autor vor allem auf die Frauen ein, die sich in irgendeiner Weise im politischen Alltag profilieren konnten. Das waren jene Frauen, die sich nicht in das von der damaligen Gesellschaft und von den Männern im besonderen zugestandene Rollenbild einordneten und deshalb auffielen, aber auch nur deshalb eine  gewisse politische Karriere machen konnten. Sie erkämpften sich so Rederechte und hervorgehobene Positionen. Sie waren aber den Männern oft so unbequem, dass diese sie mit ihrer Übermacht auf weniger einflussreiche Positionen abdrängten.

 

Das Haus der Frauen - Buchbesprechung

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Das Haus der Frauen

Roman   S. Fischer Verlag 2020

Die Institution des Frauenhauses, wie wir sie seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts kennen, hatte in Europa Vorläufer mit einem etwas anderen Ansatz. Über Jahrhunderte waren es katholische Frauenklöster, die in Not geratenen Frauen halfen.

Auf diesem Vorbild baute die Schweizerin Blanche Peyron, eine  der „Soldatinnen“ der Heilsarmee, auf, als sie zusammen mit ihrem Mann Albin 1926 unter gewaltigen Anstrengungen in Paris ein Haus für irgendwie gestrandete oder aus ihrer Lebensbahn geworfene Frauen, die auf der Straße lebten, eröffnete.

 

Sensation: Frau schrieb Gula-Hymne

Sensation!

Eine Frau wurde als Verfasserin der mesopotamischen Gula-Hymne (um 1300 v. Chr.) identifiziert.Keilschrift LMU Screenshot 20201024 181537 Chrome

Die Abfassung der Hymne an die Heilsgöttin Gula wurde bisher einer männlichen Person mit Namen Bullussa-rabi zugeordnet. Die Altorientalisten der LMU München um Prof. Dr. Enrique Jiminez haben nun im Rahmen des Projekts
(eBL) festgestellt, dass Bullussa-rabi eine Frau war. Nun wird weiter geforscht, ob es noch weitere solche falsche Zuordnngen gibt.

Näheres dazu unter:

www.uni-muenchen.de/forschung/news/2020/jiminez_frau.html

 

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