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Gruppe Kiel

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Ein weiterer Schritt zur Gleichstellung der Frauen

FüPoG II

Seit dem 12. August 2021 ist das Zweite Führungspositionen-Gesetz: "FüPoG II" in Kraft.

Es ist ein weiterer kleiner Schritt in Richtung Gleichstellung von Frauen in Führungspositionen, in diesem Fall in Vorständen von Unternehmen, die in öffentlicher Hand sind oder an denen die öffentliche Hand maßgeblich beteiligt ist. Frauen gehören in das Management von Unternehmen.

Es bleibt jedoch eine zukünftige Aufgabe, die paritätische Besetzung der Vorstandsgremien dauerhaft zu installieren.

Lesen Sie dazu den folgenden informativen Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 13.08.2021:

 

Führungsgremien : Mehr Frauen für Staatsunternehmen

von Tillmann Neuscheler 

Von der Frauenquote für Vorstände sind auch öffentliche Unternehmen betroffen. Sehr viele sind es zwar nicht, aber ein knappes Dutzend Staatsunternehmen muss jetzt zwingend Frauen berufen.

Nicht nur Privatunternehmen, auch öffentliche Unternehmen müssen den Frauenanteil in ihren obersten Führungsgremien erhöhen. Von dem seit heute gültigen Gesetz zu Mindestbeteiligung von Frauen in Vorständen sind 43 Unternehmen mit Bundesbeteiligung betroffen. 11 davon haben bislang in ihrem Vorstand noch keine Frau, sie müssen also bei der nächsten Umbesetzung des Vorstands zwingend eine Frau in ihr oberstes Führungsgremium berufen, wie aus einer Analyse der Initiative „Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR) hervorgeht.

 

Wallmuseum Oldenburg i.H.

Wallmuseum Oldenburg

 

 

                                                 Nostalgie pur! 

     Ausflug des DAB Kiel zum Wallmuseum bei Oldenburg in Holstein

     am 13. Mai 2010.

 

Das Filmprojekt "Woman"

Aus den "Kieler Nachrichten" vom 29. April 2021, Seite 22, Kultur:

Alle Frauen dieser Welt

Beeindruckendes Projekt: „Woman“Alle Frauen dieser Welt 4d02160dda0d6b20ce70c9fbe132c357

Von Ernst Corinth

Was für ein Projekt: Für den Dokumentarfilm „Woman“ sind 2000 Frauen aus 50 Ländern befragt worden.Sie sprechen über Mutterschaft, Bildung, Beziehungen, Emanzipation, Sexualität, Gewalt und Unterdrückung. Ihre Aussagen sind manchmal witzig, nachdenklich, dann wieder anrührend und zuweilen nur schwer zu ertragen. Vor allem wenn sie von schmerzhaften Genitalbeschneidungen erzählen, von Vergewaltigungen, von Verschleppung und Versklavung oder von alltäglicher Gewalt in der Ehe. Die Wunden sind vernarbt, aber manchmal sieht man die Verletzung doch – etwa nach einem Säureanschlag oder an einem durch Hiebe erblindeten Auge. Doch bei all dem Leid spürt man die Kraft, die Stärke und das Selbstbewusstsein: Darin sind diese Frauen miteinander verbunden.

Gefilmt wurden die erstaunlich offen redenden Protagonistinnen in einer Halbtotale vor schwarzem Hintergrund. Erläuternde Texteinblendungen gibt es nicht. Die Bilder sprechen für sich. So entsteht gleichsam eine globale Perspektive, bestehend aus vielen Individuen.

Die Gespräche führt die junge ukrainische Journalistin Anastasia Mikova, die den Film zusammen mit dem französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand in Szene gesetzt hat – noch vor dem Erstarken der #MeToo-Bewegung. Beide haben zuvor schon bei dem Film „Human“ zusammengearbeitet, der vor sechs Jahren im Kino zu sehen war. Da ein Start auf der Leinwand derzeit nicht möglich ist, läuft „Woman“ jetzt online.

„Woman“, über den Vimeo-Kanal des Verleihs Mindjazz Pictures verfügbar, Regie und Buch: Anastasia Mikova und Yann Arthus-Bertrand, 105 Minuten

 

 

Johanna Mestorf, geb. 17. April 1828

 

 

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                      Johanna Mestorf

war die erste Museumsdirektorin und die erste Frau mit Professorentitel in Deutschland und das an der Universität Kiel, Jahrzehnte bevor Frauen studieren durften.

Sie wurde am 17. April 1828 geboren, also vor 193 Jahren.

Julia K. Koch (unser Vorstandsmitglied) und Eva-Maria Mertens gaben 2002 das Buch „Eine Dame zwischen 500 Herren – Johanna Mestorf – Werk und Wirkung“ beim Waxmann Verlag heraus.

Es ist die Dokumentation einer Tagung im Jahr 1999 des Instituts für Ur- und Frühgeschichte und des Seminars für Volkskunde der Christian – Albrechts – Universität zu Kiel, also  dort wo Johanna Mestorf Karriere machte, aus Anlass des 100 Jahrestages der Verleihung des Professorentitels an Fräulein Professor Dr. med. h.c. Johanna Mestorf (1828 – 1909).

Das Buch gibt mit seinen vielen Beiträgen einen tiefen Einblick in die Einschränkungen und Grenzen, denen Frauen – in diesem Fall in der Wissenschaft – noch vor 100 Jahren ausgesetzt waren. Johanna Mestorf ist eine Pionierin, die mit dazu beitrug, Frauen den Weg in die Hochschulen zu ebnen.

 

Kamala Harris - Buchbesprechungen

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Kamala Harris

Heyne 2021

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Kamala Harris

Der Wahrheit verpflichtet – Meine Geschichte

Siedler 2021

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Kamala Harris, erste weibliche Vizepräsidentin der USA und zugleich erste farbige – ihre Mutter stammt aus Südindien, ihr Vater aus Jamaika – beschreibt in ihrer Autobiographie „Der Wahrheit verpflichtet – Meine Geschichte“ (erschienen 2019, auf Deutsch März 2021, Siedler Verlag) vor allem ihren politischen Werdegang, ihre politischen Ansichten und was sie antreibt.

Es ist eine Ortsbestimmung der Politikerin Kamala Harris, geboren 1964.

 

Renate Haas: Some pre-COVID-19 statistics: research, education, inequality

                          Prof. Dr. Renate Haas

emeritierte Professorin für Anglistik an der CAU Kiel

veröffentlichte kürzlich den folgenden Beitrag mit Bezug auf Corona zu Renate Haas Screenshot 20210405 135212 Chrome

                               Gender Studies

 

in: ESSE  - The European Society for the Study of English

https://essenglish.org/statistics/

Some pre-COVID-19 statistics: research, education, inequality

by Renate Haas

Many experts are agreed that the current pandemic greatly heightens social inequalities. The exact opposite had been one of the motivations for the great education expansion in the second half of the last century. However, even before the lock-downs, the educational opportunities of the lower strata of society left much to be desired. Some findings from Germany may illustrate the status quo ante and encourage comparisons with the readers’ own countries.

According to recent research, before COVID-19 the chances of German children of fathers or mothers with an academic degree to enter university were still over three times higher than those of children from non-academic families. With educational optimism one might perhaps expect that the disadvantages of the latter were finally levelled out over the next steps of the ladder. Yet the gap widened drastically. From about 1 : 3, the ratio of chances opened to roughly 1 : 6 for the master’s degree, 1 : 10 for the doctorate and 1 : 14 for the professorship (Krempkow 2017).

 

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