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Gruppe Kiel

Vielleicht interessieren Sie diese Hinweise und Berichte!

Digitale Ringvorlesung der Uni Kiel im WS 21/22

Geschlechtersensible Medizin

Endlich wird dieses Thema prominent aufgegriffen, s.u.. Schon lange weiß die Wissenschaft um die unterschiedlichen Ausprägungen und Symptome von Krankheiten und der unterschiedlichen Wirkung von Medikamenten bei Männern und Frauen.

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Dem gleichen Thema widmet sich übrigens auch das gerade bei Knaur erschienene Buch der Medizinjournalistin und Ärztin Dr. Franziska Rubin "Die bessere Medizin für Frauen: Ganzheitlich und individuell - der Schlüssel zu Ihrer Gesundheit" mit dem besonderen Focus auf Frauen.

 

Programm der digitalen Ringvorlesung © Medizinische Fakultät, CAU/UKSH

zu geschlechtersensibler Medizin:

Die öffentliche Vorlesungsreihe findet im Online-Format zwischen dem 21. Oktober 2021 und 24. Februar 2022 alle 14 Tage donnerstags um 18:00 Uhr statt.

 

DACH Treffen in Rotterdam

 

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                               Rotterdam war eine Reise wert

Das DACH-Freundschaftstreffen fand in diesem Jahr vom 8.-11. Oktober zum ersten Mal in den Niederlanden  und zwar in Rotterdam statt. Eigentlich schon für das letzte Jahr geplant, musste das Treffen wegen Corona ausfallen.

Über 40 Teilnehmerinnen aus den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz und Österreich versammelten sich am NachmRo 1 2034883306 20211010 161937 2481505 resizedittag des ersten Tages im Parkhotel Bilderberg in Rotterdam. Nach der Begrüßung durch die niederländischen Organisatorinnen des VVAO machten wir mit dem Bus eine Stadtrundfahrt. Anschließend waren wir zu einem Abendessen mit holländischen Spezialitäten im Restaurant „Schielandshuis“, einem historischen Haus, das heute der Stadt Rotterdam gehört, eingeladen. Der Abend endete mit einem Spaziergang zum Hotel durch quicklebendige Straßen vorbei an vielen Restaurants.

Nach dem Frühstück am Samstag ging es mit einem Bus in die Westland-Region, wo wir eine Einführung iRo 19 522907160 20211009 142458 2816718 resizedn die EntwiRo 7 746177659 20211009 102202 2046656 resizedcklung der Tomatenkulturen bekamen und ein Glashaus besichtigten.

Anschließend fuhren wir nach Delft weiter, besuchten dort zunächst die Porzellanmanufaktur „Royal Delft“ und das Museum und anschließend die Altstadt. In kleinen Gruppen zeigteRo 11 516749051 20211009 153028 3036046 resizedn uns Stadtführer die historischen Gebäude und Plätze der Stadt und die „Nieuwe Kerk“ mit den Grabstätten der königlichen Familie.

Am Abend gab es ein festliches Abendessen mit Grußworten der Präsidentinnen der vier teilnehmenden Akademikerinnenverbände. Zwei junge Frauen, eine Immigrantin und eine Unternehmerin trugen ihren Lebensweg und ihre Aktivitäten vor. Eine kleine Tombola beschloss den Abend. Rosemarie Killius aus Frankfurt gewann die holländischen Tulpenzwiebeln.

Am Sonntag-Vormittag konnte man alternativ an einer Hafenrundfahrt oder an einem Architektur-Spaziergang teilnehmen. BeRo 3 94202843 20211010 153303 2788539 resizedides war sehr beeindruckend: Der Hafen ist außerordentlich groß, leider aRo 13 1539293844 20211010 111813 1441062 resizedm SonntRo 16 1941690658 20211010 112533 001 1594531 resizedag ziemlich ruhig.

Mit dem im Hafen liegenden Museumsschiff „Rotterdam“ ist die Autorin dieses Artikels 1961 nach Amerika gefahren.

                                              Ein unverhofftes Wiedersehen!

Die Architektur Rotterdams ist beeindruckend modern und abwechslungsreich. Kaum ein Gebäude gleicht dem anderen. Dazwischen viele Kanäle mit Hausbooten und alten Schiffen, die einfallsreich renoviert und nutzbar sind.

Mittags nahmen wir Abschied. Die Zeit des Kennenlernens und der vielen Gespräche war zu Ende. Im nächsten Jahr wollen sich die veranstaltenden Länder in Wien wieder treffen. Die Österreicherinnen feiern dann das 100jährige Bestehen ihres Akademikerinnenverbandes.

                                                                                                              Lucie Hermanns, DAB Gruppe Kiel

 

Ein weiterer Schritt zur Gleichstellung der Frauen

FüPoG II

Seit dem 12. August 2021 ist das Zweite Führungspositionen-Gesetz: "FüPoG II" in Kraft.

Es ist ein weiterer kleiner Schritt in Richtung Gleichstellung von Frauen in Führungspositionen, in diesem Fall in Vorständen von Unternehmen, die in öffentlicher Hand sind oder an denen die öffentliche Hand maßgeblich beteiligt ist. Frauen gehören in das Management von Unternehmen.

Es bleibt jedoch eine zukünftige Aufgabe, die paritätische Besetzung der Vorstandsgremien dauerhaft zu installieren.

Lesen Sie dazu den folgenden informativen Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 13.08.2021:

 

Führungsgremien : Mehr Frauen für Staatsunternehmen

von Tillmann Neuscheler 

Von der Frauenquote für Vorstände sind auch öffentliche Unternehmen betroffen. Sehr viele sind es zwar nicht, aber ein knappes Dutzend Staatsunternehmen muss jetzt zwingend Frauen berufen.

Nicht nur Privatunternehmen, auch öffentliche Unternehmen müssen den Frauenanteil in ihren obersten Führungsgremien erhöhen. Von dem seit heute gültigen Gesetz zu Mindestbeteiligung von Frauen in Vorständen sind 43 Unternehmen mit Bundesbeteiligung betroffen. 11 davon haben bislang in ihrem Vorstand noch keine Frau, sie müssen also bei der nächsten Umbesetzung des Vorstands zwingend eine Frau in ihr oberstes Führungsgremium berufen, wie aus einer Analyse der Initiative „Frauen in die Aufsichtsräte“ (FidAR) hervorgeht.

 

Wallmuseum Oldenburg i.H.

Wallmuseum Oldenburg

 

 

                                                 Nostalgie pur! 

     Ausflug des DAB Kiel zum Wallmuseum bei Oldenburg in Holstein

     am 13. Mai 2010.

 

Das Filmprojekt "Woman"

Aus den "Kieler Nachrichten" vom 29. April 2021, Seite 22, Kultur:

Alle Frauen dieser Welt

Beeindruckendes Projekt: „Woman“Alle Frauen dieser Welt 4d02160dda0d6b20ce70c9fbe132c357

Von Ernst Corinth

Was für ein Projekt: Für den Dokumentarfilm „Woman“ sind 2000 Frauen aus 50 Ländern befragt worden.Sie sprechen über Mutterschaft, Bildung, Beziehungen, Emanzipation, Sexualität, Gewalt und Unterdrückung. Ihre Aussagen sind manchmal witzig, nachdenklich, dann wieder anrührend und zuweilen nur schwer zu ertragen. Vor allem wenn sie von schmerzhaften Genitalbeschneidungen erzählen, von Vergewaltigungen, von Verschleppung und Versklavung oder von alltäglicher Gewalt in der Ehe. Die Wunden sind vernarbt, aber manchmal sieht man die Verletzung doch – etwa nach einem Säureanschlag oder an einem durch Hiebe erblindeten Auge. Doch bei all dem Leid spürt man die Kraft, die Stärke und das Selbstbewusstsein: Darin sind diese Frauen miteinander verbunden.

Gefilmt wurden die erstaunlich offen redenden Protagonistinnen in einer Halbtotale vor schwarzem Hintergrund. Erläuternde Texteinblendungen gibt es nicht. Die Bilder sprechen für sich. So entsteht gleichsam eine globale Perspektive, bestehend aus vielen Individuen.

Die Gespräche führt die junge ukrainische Journalistin Anastasia Mikova, die den Film zusammen mit dem französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand in Szene gesetzt hat – noch vor dem Erstarken der #MeToo-Bewegung. Beide haben zuvor schon bei dem Film „Human“ zusammengearbeitet, der vor sechs Jahren im Kino zu sehen war. Da ein Start auf der Leinwand derzeit nicht möglich ist, läuft „Woman“ jetzt online.

„Woman“, über den Vimeo-Kanal des Verleihs Mindjazz Pictures verfügbar, Regie und Buch: Anastasia Mikova und Yann Arthus-Bertrand, 105 Minuten

 

 

Johanna Mestorf, geb. 17. April 1828

 

 

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                      Johanna Mestorf

war die erste Museumsdirektorin und die erste Frau mit Professorentitel in Deutschland und das an der Universität Kiel, Jahrzehnte bevor Frauen studieren durften.

Sie wurde am 17. April 1828 geboren, also vor 193 Jahren.

Julia K. Koch (unser Vorstandsmitglied) und Eva-Maria Mertens gaben 2002 das Buch „Eine Dame zwischen 500 Herren – Johanna Mestorf – Werk und Wirkung“ beim Waxmann Verlag heraus.

Es ist die Dokumentation einer Tagung im Jahr 1999 des Instituts für Ur- und Frühgeschichte und des Seminars für Volkskunde der Christian – Albrechts – Universität zu Kiel, also  dort wo Johanna Mestorf Karriere machte, aus Anlass des 100 Jahrestages der Verleihung des Professorentitels an Fräulein Professor Dr. med. h.c. Johanna Mestorf (1828 – 1909).

Das Buch gibt mit seinen vielen Beiträgen einen tiefen Einblick in die Einschränkungen und Grenzen, denen Frauen – in diesem Fall in der Wissenschaft – noch vor 100 Jahren ausgesetzt waren. Johanna Mestorf ist eine Pionierin, die mit dazu beitrug, Frauen den Weg in die Hochschulen zu ebnen.

 

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