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Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren:

was passierte als ich es trotzdem tat. (5000 Kilometer durch den wahren Iran.)

  1. – Dumont. - 2. Aufl. –

„Eine Frau, ein Motorrad und die wagemutigste Reise ihres Lebens
Eines Tages entdeckt Lois Pryce in London einen Zettel an ihrem weitgereisten Motorrad: Eine persönliche Einladung in den Iran, ausgesprochen von einem Fremden namens Habib. Die Neugierde der Abenteurerin ist geweckt. Dass Frauen im Iran offiziell gar kein Motorrad fahren dürfen ... und alle Bekannten ihr dringend davon abraten ... geschenkt! Ihre ebenso mutige wie überraschende Reise in den echten Iran kann beginnen: 5000 Kilometer mit Helm und Hidschab - und zahllosen unvergesslichen Begegnungen.“ (Buchkatalog.de)

Lois Pryce folgt auch den Spuren der Abenteuerreisenden Freya Stark und deren Haltung:

 „Man kann nur dann wirklich reisen, wenn man loslässt und annimmt, was jeder Ort zu bieten hat, ohne ihn in eine bekannte Schablone pressen zu wollen.“ (Freya Stark, Abenteuerreisende, S. 78 In: Pryce, Lois: Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren …)

Dem Buch voran stellte Lois Pryce die Aussage von Freya Stark, die sie sich zum Leitspruch macht

 „Ich habe keinen Grund zu fahren, außer dass ich noch nie dort gewesen bin, und Wissen ist besser als Unwissenheit. Was könnte es für einen besseren Grund geben, um zu reisen?“

Der Autorin ist es wichtig, sich ein eigenes Bild vom wahren Leben im Iran zu machen. Bei der Antragstellung des Visums umgeht sie die Bedingung mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch das Land zu reisen mit einem Trick…

Selbst für eine erfahrene und weitgereiste Britin ist es sehr mutig, im Iran mit dem Motorrad als Frau allein zu reisen. Sie beschreibt auch, dass sie an ihre physischen und vor allem mentalen Grenzen stößt.

Die Iranerinnen sind davon begeistert, dass sie mit dem Motorrad durch ihr Land reist. Ihnen selbst ist es verwehrt, auf dem Motorrad zu fahren und damit auch zu reisen. Die Bevölkerung, ist überwiegend davon angetan, die Autorin auf dem Motorrad zu treffen und sehr gastfreundlich. Z. T. in größeren Städten, aber auch auf Strecken außerhalb ist das Verhalten der Verkehrsteilnehmer sehr beängstigend für eine(n) Motoradfahrer(in). Schwierigkeiten bereitet auch das sehr ungenaue Kartenmaterial und das mitzuführende Geld.

Durch ihre iranischen Kontakte, die z. T. eine Zeit lang im Westen lebten und damit Vergleiche haben, erfährt die Autorin, wie sich die Bevölkerung mit dem Regime arrangiert oder wieder im Westen leben will.

Da der Iran von einem autoritären Regime regiert wird, ist es in einem solchen Fall besonders bereichernd und dankenswert, die sehr wagemutige Lois Pryce mittels ihres Buches auch als nicht Motorradfahrerin durch den Iran begleiten zu können!!!

Das Buch enthält eine – wenn auch kleine – Übersichtskarte mit der Route von Lois Pryce und im Anhang  eine Zeittafel sowie zahlreiche Farb-Fotos.

Gisela Kordes, DAB  Gruppe Kiel

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